Ein spannendes und gutes Spiel gegen den Favoriten der Liga. Die Mannschaft von Trainer Marco Zwyssig absolvierte am vergangenen Samstag ihr zweites Spiel der neuen Saison. Die Gegnerinnen waren die Genferinnen von Servette FC Chênois Féminin, die fulminant in die AXA Women’s Super League gestartet waren. Die Titelaspirantinnen schlugen die Tessinerinnen vom FC Lugano gleich mit 11:0. Ein Kantersieg, der aufzeigt, was die die Damen aus der Westschweiz drauf haben.

Im Espenmoos erwartete man auch dominante Genferinnen. Doch das Spiel gestaltete sich anders – ausgeglichen. Bereits in der ersten Minute des Spiels hätten die Ostschweizerinnen zwingend einnetzen müssen. Die omnipräsente Aussenläuferin Simea Hefti spielte Victoria Bischof im Fünf-Meter-Raum an, diese überlässt die Kugel Stephanie Brecht, die noch besser postiert ist und aus kürzester Distanz das Leder nicht im Netz unterbringt. Schade – wie ein Sprichwort besagt: Wer solche Chancen auslässt, bekommt meist selbst ein Gegentor.

Gute Leistung nicht belohnt

Es kam nicht postwenden – im Gegenteil. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe, mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Doch kurz vor Schluss lag der Ball doch noch in den Maschen. Die Genfer Toptorschützin Léonie Fleury, drückte das Spielgerät in der 88 Minute doch noch über die Linie – per Kopf. Die Stürmerin steht somit nach zwei absolvierten Spielen bereits bei fünf Saisontoren.

Patricia Willi, Co-Sportchefin des FC St.Gallen-Staad meint zum Spiel: «Wir machten eine spielerisch sehr gute Partie und konnten einem Topfavoriten unserer Liga Paroli bieten. Auf dieser Leistung müssen wir aufbauen.»

Diese Woche ist eine «Englische Woche». Am Mittwoch steht für die Ostschweizerinnen das erste Auswärtsspiel an. Auf der Allmend treffen die Frauen von FC St.Gallen-Staad auf den FC Luzern. Nur vier Tage später laufen sie in Basel auf.