Schaut man sich die sportlichen Ergebnisse an, kann die Vorrunde der zweiten Mannschaft vom FCSG nicht zufriedenstellend sein. Zusammen mit dem FC Dietikon teilt man sich den elften Rang in der Tabelle und hat lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Ein Abstieg aus der 1. Liga würde den Abstand und somit den Sprung in die Super League für die Nachwuchsspieler nochmals stark vergrössern und somit die Integration der U21-Spieler im Team von Peter Zeidler zusätzlich erschweren. „Absteigen werden wir definitiv nicht. Davon bin ich mehr als überzeugt. Wir haben uns sehr gut weiterentwickelt auf allen Ebenen – taktisch, physisch und fussballerisch“, meint Brunello Iacopetta, Trainer der U21.

Auch die vergangenen Testspiele stimmen den Trainer zuversichtlich. Gegen den Stadtrivalen SC Brühl, welcher eine Liga höher spielt, konnten sich die Nachwuchs-Espen mit 5:3 durchsetzen. Auch erfolgreich war der letzte Test gegen die zweite Mannschaft von YB – 3:1 konnte man gewinnen. Dazu meint Iacopetta: „In der Vorrunde war ich mir meist unsicher, ob die Jungs das Spielsystem verstanden haben und dieses auch umsetzen können. Das ist heute ganz anders. Ich sehe, wie die Spieler unsere Spielphilosophie auf dem Rasen umsetzen und das Teamgefüge noch näher zusammengerückt ist.“ Zudem ist zu erwähnen, dass bei den Nachwuchsteam vom FCSG der Fokus auf die Spielerentwicklung gelegt wird. Brunello Iacopetta unterstreicht dies mit folgender Aussage: „Wir bilden Spieler für den Profifussball aus und haben keinen primären Fokus auf die tabellarische Situation. Unser Ziel ist es in erster Linie, dass die Spieler eines Tages reif für die erste Mannschaft vom FC St. Gallen 1879 sind.“

 
U21-Trainer Brunello Iacopetta über den Start in die Rückrunde.

Gegen den FC Paradiso wird wieder ein schweres und körperlich geprägtes Spiel erwartet, wie beim Hinspiel. Im Tessin haben die Ostschweizer mit 0:2 verloren. In St. Gallen ist man jedoch auf den Gegner vorbereitet. „Die Startphase in der U21 war für die jungen Talente eine Herausforderung. Viele kamen nach dem Junioren- zum ersten Mal im Erwachsenenfussball zum Einsatz. An die Unterschiede der Körperlichkeit mussten sie sich erst gewöhnen. Wir sind jetzt aber definitiv bereit am Sonntag“, erklärt Iacopetta.