Jennifer Wyss kam über verschiedenen Stationen zu den NLA-Frauen. Vorher spielte sie immer in Nachwuchsteams mit den jungen Männern. «Ich kam über mehrere Wechsel in mein jetziges Team. Zuerst war ich beim FC Wil und dann beim Stützpunkt Rheintal-Bodensee», erklärt Jennifer Wyss. Fussball ist ihre grosse Leidenschaft, das merkt man im Gespräch. Sie rechtet auch ihr Leben total nach ihrem Lieblingssport. In der United School of Sports in St. Gallen kann macht sie derzeit ihre KV-Ausbildung. Dank dieser Ausbildung kann sie den Fussball perfekt in ihren Alltag integrieren – inklusive zwei Trainings am Tag. Das nimmt sie auf sich, da sie ein ganz klares Ziel vor Augen hat. «Seitdem ich klein bin möchte ich Fussballerin werden. Nach dem ich meine Ausbildung abgeschlossen habe möchte ich fussballerisch meinen Weg machen. Allenfalls auch im Ausland – Bundesliga oder Premier League», erläutert die frischgebackene 16-Jährige NLA-Spielerin. Der FC Bayern München oder FC Arsenal wären ihre Traumstationen. 


Plan B - Fehlanzeige

Falls es nicht funktionieren sollte mit der Profikarriere, hat sie noch keinen Plan. Jennifer Wyss: «Ich habe mir das noch gar nicht überlegt. Ich möchte mich erstmals auf mein grosses Ziel fokussieren.» Lachend führt sie jedoch aus: «Falls es wirklich nicht klappen sollte, würde ich früh Mutter werden wollen.» Doch fussballerisch ist die Wyss auf einem guten Weg. Die in Eggersriet (SG) aufgewachsene Fussballerin ist bereits Nachwuchsnationalspielerin und besuchte bereits das Ausbildungszentrum in Biel. «Ich habe die 7,8 und 9 Klasse in Biel absolviert. Dort habe ich auch Simea Hefti kennengelernt. Meine beste Freundin», sagt Wyss. Sie haben ihren sportlichen Weg zusammen bestritten, wohnten während ihrer Zeit in Biel zusammen bei einer Gastfamilie und spielen heute beide im Team von Trainer Marco Zwyssig. Simea Hefti ist es auch, wen sie mitnehmen würde auf eine einsame Insel.

Erneut gewinnen die NLA-Frauen die tägliche Challenge

Auch die heutige Challenge zwischen den Geschlechtern entscheiden die Frauen für sich. In einem Penalty-Krimi setzten sich die zwei Spielerinnen von Trainer Marco Zwyssig gegen die Athletik-Trainer durch. Es war ein richtiger Krimi, denn es gab nur einen Fehlschuss – ganz zum Schluss. Es war abgesprochen, dass bei Gleichstand, das Team mit dem schönsten Treffer gewonnen hätte. Auch das wären die Frauen gewesen. Der Schuss ins Lattenkreuz von Jessica Schärer hätte diese Wertung angeführt. Doch es brauchte diese Wertung nicht. In richtiger Goali-Manier pflückt wiederum Jessica Schärer den Ball aus der Ecke. Schaut selbst.

 
Die NLA-Frauen haben erneut die Nase vorne.