Der FC St.Gallen 1879 hat als erstes Schweizer Profiteam das Training bereits am 11. Mai wieder aufgenommen. Gegenüber der anderen Schweizer Profiteams haben sie somit mindestens eine Woche Trainingsvorsprung. Doch dem nicht genug, mit einem Kurz-Trainingslager in Bad Ragaz wird die sportliche Belastung hochgefahren und so die Körper der Spieler wieder an einen höheren Rhythmus gewöhnt.

Jedoch gehört auch Spielpraxis zur Vorbereitung auf die Saison dazu. Die Espen treten vor dem offiziellen Start der wiederaufgenommenen Saison doppelt im kybunpark gegen Challenge-League-Teams an. Am kommenden Dienstag wir der FC Schaffhausen in St. Gallen erwartet und wenige Tage später der FC Aarau. Beide Spiele werden bekanntlich, wie die kommenden Meisterschaftsspiele, unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Zwei bekannte Gesichter

In beiden gegnerischen Teams hat es jeweils ein bekanntes Gesicht aus Ostschweizer Sicht. Bei den Munotstädter aus Schaffhausen ist mit Luka Djordjevic ein ehemaliges FCO-Goali-Talent unter Vertrag. Der 20-Jährige wechselte einst aus der Jungenabteilung vom SC Freiburg zum U16-Nachwuchs vom FCSG. Ab diesem Zeitpunkt durchlief der Torwart alle Nachwuchsstufen der Espen und schloss sich im Sommer 2018 für ein Jahr dem Profi-Team vom FC Wil 1900 an. Den Durchbruch schaffte er noch nicht. Nach einem Jahr in Wil, schloss sich der talentierte Goali dem FC Schaffhausen an. Als dritter Goali im Team von Trainer Murat Yakin kam Djordjevic noch auf keine Spielminute in einem Ernstkampf und wartet somit immer noch auf sein Debut als Profi. Die Spielpraxis wird sicherlich langsam zum Problem für den ehemaligen FCO-Spieler.

Eine ganz andere Ausgangslage hat Elsad Zverotic vom FC Aarau. Als Captain der Aarauer steht er wenn immer möglich über die volle Distanz auf dem Spielfeld. Was nur wenige über den ehemaligen Spieler vom damaligen Premier League Club FC Fulham wissen, Zverotic hat seine Karriere in der Ostschweiz lanciert. Über den FC Bazenheid wechselte der montenegrinisch-schweizerische Doppelbürger zum FC Wil. Dort stülpte er sich vier Jahre lang das weiss-schwarze Dress über. Danach zog es ihn in die Super League und eben später nach England.