Man merkt, dass die Meisterschaft noch jung ist. Noch funktionieren nicht alle Spielzüge. Dennoch waren die Ostschweizer beim heutigen Saisonstart gegen das Team vom FC Winterthur klar die spielbestimmende Mannschaft und hatten die Partie mehrheitlich unter Kontrolle.

Die erste Halbzeit war eher eine kämpferische Leistung, als ein spielerischer Leckerbissen. Dennoch erspielten sich die Nachwuchsespen von der U16 mehrere gute Torchancen. Nur beim letzten Pass oder beim Abschluss, fehlte meist die letzte Konsequenz oder Genauigkeit. Nichtsdestotrotz, fand das Leder den Weg zum 1:0 ins Tor - verdienterweise. Adriàn Fernàndez trat einen Freistoss von der linken Seite, welcher den Fuss von Florian Buhl fand.


Trotz Drei-Tore-Führung wurde gezittert

Die St. Galler finden in der zweiten Halbzeit schneller ins Spiel und vor allem in den Strafraum der Gäste. Bereits fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff zappelte der Ball im Netz. Ein klassischer Konter, den Hakija Canoski abschliesst. Er wurde von Dylan Obermayer mit einem Steilpass lanciert, umkurvte lässig den Torwart vom FCW und schiebt zum 2:0 ein. Das Spiel war deutlich attraktiver im zweiten Durchgang. Die Ostschweizer drückten aufs Gaspedal und erspielten sich viele aussichtsreiche Möglichkeiten.

Wiederum ein Standard brachte das dritte Tor. Gioele Parente tritt eine Butterweiche Flanke in den Strafraum und wiederum Ist es Hakija Canoski, welcher den Ball per Kopf in die Maschen spediert.

Doch die FCSG-Junioren wähnten sich zu früh in Sicherheit. Der FCW schoss sich mit einem Doppelschlag zurück in die Partie. Das Zittern ging los, Verunsicherung machte sich bei den Ostschweizern auf dem Platz breit. Das Momentum fiel auf die Seite der Winterthurer. Die St. Galler agierten fortan meist nur noch mit langen Bällen in die Spitze. Und einer fand in der Schlussviertelstunde den Weg in den Lauf von Victor Pajic. Eiskalt verwandelte der eingewechselte Stürmer und setzte so den Deckel auf das Spiel - Endstand 4:2.

 
Marco Hämmerli über das heutige Spiel.