Form FC Sion:

Sion unterlag am Donnerstagabend gegen Luzern 0:2 und bleibt seit Ende November weiterhin sieglos. Dabei hat die Mannschaft von Trainer Paolo Tramezzani nach der Pause unermüdlich auf den Ausgleich gedrängt. Birama Ndoye traf nur die Latte, Pajtim Kasami sah einen herrlichen Freistoss von Luzerns Goalie Müller abgewehrt, und auch Ayoub Abdellaoui und Ex-Espe Ermir Lenjani kamen zu guten Torchancen.

Der FC Sion trat mutiger auf als bei der Wiederaufnahme vor zwei Wochen, als der FCSG im Stade de Tourbillon mit einem Sieg in die finalen Super-League-Wochen startete. Der Trainer liess von Anfang an mit drei Stürmern spielen. Noch konnte sich die Sittener nicht belohnen, aber spielerisch war es auf jeden Fall ein Schritt nach vorne.

Form FCSG gegen FC Sion:

Beim Restart der Raiffeisen Super League gewann der FC St.Gallen 1879 am 20. Juni im Stade de Tourbillon mit 2:1. Cedric Itten traf in der 20. und 53. Minute. Beim ersten Treffen leisteten Silvan Hefti und Ermedin Demirovic die Vorarbeit, zum 2:0 köpfelte unser erfolgreichster Schütze ein Flanke von Hefti ein. Der Anschlusstreffer durch Pajtim Kasami vom Penaltypunkt aus fiel in der Nachspielzeit.

Im Herbst gab es zuhause gegen den FC Sion ein 3:0. Jordi Quintillà, Ermedin Demirovic und Silvan Hefti trafen alle nach der Pause.

Letzte Saison gab es zuhause gegen Sion einen Sieg und zwei Niederlagen. Am 12. Mai sorgten Tore von Jérémy Guillemenot und Tranquillo Barnetta für das 2:1, der Brasilianer Adryan traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Am 28. Juli 2018 hingegen gab es ein 2:4. Raphael, Moussa Djitté, Anto Grgic und Philippe hiessen Sions Torschützen, für uns trafen Silvan Hefti zum 1:2 und in der Nachspielzeit Cedric Itten.

Ebenfalls verloren ging der Cup-Achtelfinal. Die Gäste setzten sich mit 2:1 nach Verlängerung durch. Beide Walliser Tore besorgte Pajtim Kasami.

Cupspiele mitgezählt, lautet unsere Heimbilanz gegen den FC Sion seit dem Einzug in den kybunpark: 11 Siege - 4 Remis - 6 Niederlagen.

FCO-Profis im Kader gegen Sion:

Laut Peter Zeidler, wird Silvan Hefti heute im kybunpark auflaufen können. In Neuchâtel hinderten den jungen Ostschweizer muskuläre Probleme am Oberschenkel an einem Einsatz. Somit muss wohl Alessandro Kräuchi seinen Platz in der Start-Elf räumen und wieder auf der Bank platznehmen.

Eine Veränderung wird es wohl auch für Betim Fazliji geben. Auf Grund der Gelb-Sperre von Jordi Quintillà, wird «Glücks-Betim» wahrscheinlich auf die Sechser-Position vorrücken und Yannis Letard wird seinen Platz in der Innenverteidigung übernehmen.

Nebst Leonidas Stergiou, der mit Sicherheit seinen Platz in der Innenverteidigung haben wird, werden wohl Staubli, Kräuchi und eventuell Campos auf der Bank Platz nehmen.