Elias-Maria Spari ist schon in seinen jungen Jahren aktiv in der Unternehmensgruppe, die zu den Hauptsponsoren des FCO gehört. Mit ihrem Non-Profit-Projekt Mahrberg Library ist sie sowohl auf den Trikots der Nachwuchs- und Frauenmannschaften beim FC St. Gallen als auch auf der Brust der ersten Mannschaft des FC Wil 1900 zu sehen. Warum das so ist, erklärt der junge Unternehmer mit folgenden Worten: «Fussball hat eine immense Strahlkraft, wenn es darum geht integrativ in die Gesellschaft einzuwirken.» Mahrberg Library rückt die Bedeutung ganzheitlicher Bildung ins Zentrum. Das schliesst Charakterbildung und soziale Fähigkeiten mit ein. Diese werden durch den Teamsport Fussball bestens trainiert. Nicht nur die Jugend in der Region braucht dementsprechende Plattformen und Unterstützung – weltweit gibt es viel zu tun. Erst kürzlich war Mahrberg Library mit einer Delegation von freiwilligen Helfern in Nepal und errichtete dort eine weitere Bildungsstätte mit Büchern, Computern und ausgewählten Lehrmaterialien in einer abgelegenen Himalaya-Region. Nachhaltige Entwicklungen vor Ort zu fördern, ist für sie ein Herzensanliegen. Von daher kommt auch die Verbindung zum FCO. «Fussball verbindet die Menschen und weckt Emotionen. FCO fördert die Jugend einer ganzen Region. Es ist ein einzigartiges Projekt, von dem ich und meine beiden Brüder schon profitieren durften. Dafür sind wir sehr dankbar», sagt Elias-Maria Spari.

«Ich bin ein Ostschweizer, der Hochdeutsch spricht»

Elias-Maria Spari erlebte als FCO-Junior unmittelbar, dass Nachwuchsspitzenfussball eine Lebensschule ist, die Menschen unterschiedlicher Herkunft vereint. Die Familie stammt ursprünglich aus Österreich, doch das «Fussballherz» gehört ganz und gar dem FCSG. «Ich habe die meiste Zeit meines Lebens hier verbracht. Die Ostschweiz ist unsere Heimat. Und das Projekt FCO hat in meiner Jugend und in meinem Werdegang eine prägende Rolle gespielt», meint Spari. Alle drei Spari-Brüder sind dem Fussball sehr verbunden, auch wenn die beiden älteren nicht mehr aktiv spielen. «Ich liebe den Fussball und werde auch immer mit ihm verbunden bleiben.», erklärt der 21-Jährige.

Den frühen verletzungsbedingten Abschied vom Spitzensport bereut er dennoch nicht. «Ich darf auch heute tagtäglich tun, was mich erfüllt. Die intensive und oft harte Arbeit in unserer Non-Profit-Foundation gibt auch viel zurück und macht unbeschreiblich viel Freude», sagt der EX-FCO-Spieler. Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und Teamgeist sind ihm vor allem durch den Fussball zu Charaktereigenschaft geworden. Davon profitiert er heute. «Genau das sieht man auch beim FCSG. Sie haben nicht die besten Spieler, dafür aber einen ansteckenden Teamgeist und einen unbändigen Willen. Daher kommt auch der Erfolg.»

 
Elias-Maria Spari über das Engagement von Mahrberg Library im Fussball.