Lucas Mauron ist 21 Jahre jung, jedoch bereits ein alter Hase im Rennsport. Er ist sozusagen für die Rennstrecke geboren. «Mein Vater war schon immer ein Freund vom Motorsport. Ich kam zur Welt, als mein Vater gerade ein Rennen fuhr», erklärt Mauron seine Verbindung zum Automobilsport. Die Leidenschaft hat er also genetisch vererbt bekommen. Natürlich hat er, wie alle grossen Rennfahrer, seine ersten Schritte im Kart-Sport gemacht. «Ich hatte von Anfang an eine riesige Faszination für den Automobilsport. Darum freut es mich umso mehr, dass ich heute meine Leidenschaft ausleben darf», sagt der junge Halb-Brasilianer. Diese südamerikanischen Wurzeln verbinden ihn mit seinem grossen Vorbild – Ayrton Senna. «Er war eine grossartige Persönlichkeit, die viel für unsere Sportart geleistet hat», führt Mauron aus


Ziel: Werksfahrer

Fragt man im Fussball nach, möchten die Nachwuchstalente meist eines Tages in der Königsklasse spielen – der Champions League. Spiegelt man diese Ziele auf den Automobilrennsport, so wird die Formel 1 als Königsklasse bezeichnet. Jedoch hört man davon bei Mauron noch nichts: «Ich möchte eines Tages Werksfahrer einer Marke werden. Am liebsten Lamborghini, da ich bereits für sie fahren darf. Natürlich ist mein Ziel, dass ich mein Geld eines Tages mit dem Rennsport verdienen darf und davon leben kann.»

Auch im Automobilrennsport ist die Konkurrenz riesig und der Weg nach ganz oben kostspielig, risikoreich und vor allem weit. Doch wer es zum besten Schweizer Nachwuchsrennfahren 2015 geschafft hat und einen Platz im Young Drivers Prorgram der Squadra Corse von Lamborghini ergattern konnte, welchem nur 21 Fahrer weltweit zugehörig sein können, hat sicherlich sehr gute Chancen.

Ein Fussballherz schlägt in seiner Brust

Auch wenn den Rennsport viel Platz im Leben von Lucas Mauron einnimmt, hat er noch weitere Leidenschaften. Dazu gehört auch der Fussball, auch wenn er aufgrund von Zeitmangel nie in einem Fussballclub spielen konnte. «Weil ich sehr oft mit dem Motorsport unterwegs war kam es nie dazu, dass ich in einen Verein eintreten konnte. Doch ich liebe es, mit meinen Freunden zu kicken», erläutert Mauron.

Aufgewachsen ist der sympathische Nachwuchsrennfahrer in Abtwil. Das liegt in der Nähe des FCSG-Stadions, dem kybunpark. Auch die grün-weisse Leidenschaft hatte ihn früh in den Bann gezogen. Lucas Mauron meint dazu: «Der Verein bedeutet mir sehr viel. Der FCSG ist mein Heimteam und ich geniesse die sportlich grossartige Zeit mit dem FCSG und hoffe, dass es noch lange so weiter geht. Ich bin zuversichtlich für diese Saison.»

 
Lucas Mauron im Interview mit hallochamps.ch.