Die letzte Begegnung der beiden Teams verlief gegenteilig. Am 15. Dezember verloren die Ostschweizerinnen ihr Heimspiel gegen die GC-Frauen mit 0:2. Gestern jedoch hatte man den Gegner über das ganze Spiel sehr gut im Griff und liess kaum Torchancen zu. Auf der anderen Spielfeldseite jedoch, kamen die jungen Frauen vom FC St.Gallen-Staad zu manch einer guten Torchance. Es dauerte lange, bis die FCO-Frauen den Lohn für ihre Bemühungen einstreichen konnten.

Mit einem Doppelpack brachte Victoria Bischof ihre neuen Farben auf die Siegerstrasse. Somit ist Bischof die erste Torschützin in der Geschichte der neuen AXA Women’s Super League und trägt sich damit in die Annalen der Meisterschaftsgeschichte ein. Die 20-Jährige wechselte erst diesen Sommer vom FC Luzern zurück in ihre Heimat in die Ostschweiz und ist bereits eine der ganz wichtigen Teamstützen. Ein echter Transfer-Coup, welcher den Sportchefinnen Sandra Egger und Patricia Willi gelang.


Brisantes Trainer-Duell im Kybunpark

Las man gestern die Namen der Trainer, so wurde man schlagartig ins Jahr 2000 zurückversetzt. Die beiden Herren auf der Trainerbank waren dem Publikum in St. Gallen sicherlich bestens bekannt. Beide schrieben mit den Espen Klubgeschichte mit ihrem Meistertitel im Jahr 2000. Neben Marco Zwyssig, welcher die Frauen vom FC St.Gallen-Staad coacht, stand gestern Sascha Müller in der gegnerischen Coaching-Zone. Eine Legende kehrte als in die Ostschweiz zurück.

 
Simea Hefti bereitete das 1:0 vor.