Eine Delegation von 12 Spielern, gemischt aus der U21/U18, reiste an den grosse Junioren-Fussball-Turnier nach Mulfingen in Deutschland. Gegenüber standen grosse Namen wie Bayer Leverkusen, Nürnberg, Augsburg und Eintracht Braunschweig. Doch das schüchterte die jungen Espen nicht ein. Im Gegenteil. Sie traten gegen alle Gegner dominant auf, was sie als letztjähriger Finalist auch durchaus durften. Neben einem 3:1-Sieg gegen Augsburg, dem späteren Turniersieger, kam es zu zwei bitteren Unentschieden gegen Bayer Leverkusen und Eintracht Braunschweig. Ein Penalty und ein Last-Minute-Tor verhalfen den deutschen Teams zu einem Punkt. Nur Nürnberg konnte sich gegen die FCSG-Talente drei Punkte sichern – mit einem knappen 1:0-Erfolg.

Aleksandar Mladenovic: FCSG-Spieler des Turniers

Mit fünf von acht FCSG-Treffern hatte Aleksandar Mladenovic einen massgeblichen Anteil am Erfolg in der Gruppenphase. Der Bündner – sein Stammverein ist der FC Thusis-Cazis – im Dienste von Grün-Weiss, schoss seine Farben in den Viertelfinal. Er brachte das runde Leder in vier von fünf Partien mindestens einmal im Netz unter. Gegen Bayer Leverkusen gab es gar einen Doppelpack. Der U21-Stürmer hat offensichtlich den Torinstinkt für die Rückrunde bereits gefunden. Sollte es so weiter gehen, werden in der Meisterschaft noch einige Tore zu seinen bisher zwei Saisontreffer dazukommen.

Dauti-Hattrick reicht nicht aus

Im Viertelfinal war dann Schluss. Und zwar gegen den holländischen Vertreter SC Heerenveen. Trotz eines Hattricks von Jeton Duati verlor das Team von Trainer Brunello Iacopetta das erste K.O.-Spiel gegen die Holländer nach einem Penalty-Krimi. Die reguläre Spielzeit endete mit 3:3. «Trotz des Viertelfinal-Aus konnten wir positive Eindrücke am Turnier hinterlassen und gleichzeitig auch gute Erfahrungen auf internationalem Niveau sammeln», sagt Trainer Iacopetta zum Turnierverlauf.