Bereits anfangs Jahr erklärt Boris Babic: «Ich erhalte hier in St. Gallen sehr viel Liebe und Vertrauen. Mit diesem Rückhalt ist alles möglich». Er ist nach einem schwierigen Start in die Profikarriere so richtig angekommen. Mit seinem aufopferungsvollen Kampffussball und seiner Torgefährlichkeit, spielte sich der Junge vom Walensee direkt in die Herzen der FCSG-Fans. Über Zwischenstationen beim FC Biel-Bienne und dem FC Vaduz ist der Vollblut-Stürmer zu einer wichtigen Stütze im Team vom FC St.Gallen 1879 herangewachsen.

Kreuzbandriss zur richtigen Zeit

Auch die Persönlichkeit von Babic passt wie die Faust aufs Auge zu den Espen. Er beschreibt sich selbst als ein bisschen «loco», fügt aber an: «Bei mir hat sich privat nichts verändert. Ich bin immer noch der Gleiche.» Bodenständigkeit, die man in der Ostschweiz sehr schätzt.

Derzeit läuft es leider sportlich gar nicht. Das liegt jedoch nicht an seinem Einsatz oder Können. Er kann schlicht und einfach gar nicht Fussball spielen – Kreuzbandriss. Im Spiel gegen dem FC Luzern am 16. Februar passierte es. Doch Babic liess sich nicht direkt auswechseln. Er biss noch länger auf die Zähne. Ein weiteres Beispiel für seinen Kampfgeist und unbändigen Willen.

Bleibt die Bromance zusammen?

Nun stellt sich nur noch die Frage, ob die Espen den Sturmpartner von Babic und sein «Best Buddy» Ermedin Demirovic halten kann. Es wäre für die Freundschaft der Beiden aber vor allem für den FCSG ein mehr als tolle Sache, wenn der gefährlichste Sturm der Liga auf kommende Saison zusammen auf Torejagt geht. Die Bromance zwischen den beiden, also die dicke Freundschaft, ist bereits in der ganzen Super League bekannt. Mal schauen was die ungewisse Fussballzukunft bringt.

 
Babic im Interview mit hallochamps.ch im vergangenen Februar.