In der Schweiz spielen und trainieren heute rund 280'000 Spielerinnen und Spieler in ca. 1400 Fussballvereinen. Somit ist Fussball die beliebteste und meistausgeübte Sportart unseres Landes. Sowohl Jung und Alt, als auch Frauen und Männern sind vom runden Leder begeistert. Fussball verbindet Menschen, führt zu Integration, Ablenkung, sozialen Kontakten und wirkt sich positiv auf die physische sowie psychische Gesundheit aus.

FCO trainiert nicht – auch wenn es erlaubt ist

Zu diesen Spielerinnen und Spielern zählen natürlich auch die 800 Talente von Future Champs Ostschweiz. Die seit dem Bestehen des Lockdowns von Zuhause aus trainieren müssen. Es ist bisher schwierig vorauszusagen, ab welchem Zeitpunkt wieder Normalität auf den FCO-Fussballplätzen einkehren kann. Klar ist, dass seit dem 11. Mai Trainings in Kleingruppen wieder erlaubt wären, der FCO jedoch darauf verzichtet. Dies aus dem Grund, weil mit den strengen Vorgaben ein reeller Mehrwert kaum erzielbar ist, jedoch der damit verbundene Aufwand für die Talente, deren Familie, die Trainer und den Verein enorm wären.

Stand der laufenden Saison

Die Saisons der FCO-Teams stünden derzeit in der heissen Phase. Der Tabellenstand würde nun von Spieltag zu Spieltag immer wichtiger werden. Mitte Juni hätten die letzten Spiele stattgefunden. Doch das interessiert momentan niemanden, denn die Saisons wurden abgebrochen. Für die einen FCO-Teams ein Fluch, für andere ein Segen. So können die U16-Spieler von Trainer Marco Hämmerli den Meistertitel vergessen, obwohl sie ihre Meisterschaft fast schon dominierten. Auf der anderen Seite stehen beispielsweise die U21 vom FCSG und die NLA-Frauen vom FCO St.Gallen-Staad, welche die Saison wohl eher im Abstiegsstrudel beendet hätten und durch den Saisonabbruch den Ligaerhalt auf sicher haben.

Start Saison 2020/2021

Ob und wie die neue Fussballsaison beginnt, steht auch noch in den Sternen. Es können lediglich Vermutungen getroffen werden. Eigentlich hätte die Super League am 17. Juli die neue Saison eröffnen sollen. Kommt es zur Fortsetzung der Meisterschaft mit Geisterspielen, so wird der Start sicherlich um einige Wochen verschoben. Auch für den Nachwuchs- und Frauenfussball wird ein Start unter «normalen» Bedingungen vor dem späten August kaum erwarten werden können.

Was sich jedoch auf die kommende Saisonvorbereitung verändern könnte, dank des positiven Ansteckungsverlauf des Coronavirus in der Schweiz, ist das Mannschaftstraining. Eine Lockerung im Bereich Mannschaftssport kann erwartet werden, falls der weiter Ansteckungsverlauf positiv bleibt. Somit würde auf die kommende Saison hin etwas Normalität zurück in den Nachwuchs- und Frauenfussball einziehen.