Silvan Hefti

Gewohnt solide Leistung des Espen-Captains. Mit viel Zug nach vorne und grosser Abgeklärtheit in der Defensive ist Hefti ein wichtiger Pfeiler im Spielsystem von Peter Zeidler. Immer wieder versuchte der robuste Aussenverteidiger das Spiel über die rechte Angriffsseite zu lancieren. Wie gewohnt lief der Espen-Captain von Beginn an auf. Zur Pause wichen die ersten Elf einem komplett neuen Team.

Leonidas Stergiou

Wie Peter Zeidler selbst sagte, ist der 18-Jährige körperlich verwandelt aus dem Unterbruch gekommen. Er hat deutlich an Muskelmasse und somit an Robustheit zugenommen. Dies tut dem spritzigen und schnellen Spielstil von Stergiou jedoch gar keinen Abbruch. Gewohnt sicher und vorausschauend agierte der Chef der Innenverteidigung. Auch er verliess die Partie nach 45. Minuten.

Moreno Costanzo

Fehlte heute aufgrund einer Verletzung im Aufgebot der Espen.

Betim Fazliji

Weil Yannis Letard angeschlagen ausfiel, lief Betim Fazliji in der Startelf auf der Position des Innenverteidigers auf. Dem Eigengewächs merkte man sofort an, dass er sich auf höchstem Schweizer Fussballniveau auch nach dem Corona-Unterbruch pudelwohl fühlt. Statt nur zu klären und Bälle abzulaufen, entschied sich der polyvalent einsetzbare FCO-Profi zwischendurch auch für schöne Finten und lancierte so manchen Angriff.

Tim Staubli

Leitete das 4:2 in der 61. Spielminute ein. Mit einem schönen Pass auf den heranlaufenden Vincent Rüfli, der den Ball scharf in die Mitte spedierte, hatte Staubli grossen Anteil am 4:2. Bakayoko vollendete den Angriff. Dazu stand Staubli in der 86. Minute, nach toller Vorarbeit von Aleksandar Mladenovic (per Hacke), kurz vor seinem ersten Treffer für die FCSG-Profis. Aus zehn Metern war sein Schuss jedoch zu ungenau und FCS-Goali Saipi konnte klären.

Fabio Solimando

Kam nach der Pause auf den Platz. Nach kurzer Angewöhnungszeit war auch er voll im Spiel drin. In der 70. Spielminute hätte er beinahe mit einem strammen Schuss aus der Distanz den fünften Treffer für seine Farben erzielt. Der wirblige Mittelfeldspieler ging auch gerne ins Dribbling. Manchmal auch gegen zwei oder drei Schaffhauser. Nicht immer erfolgreich, doch sein Potential konnte er sicherlich zeigen.

Alessandro Kräuchi

Auch Kräuchi kam zur zweiten Halbzeit auf den Platz und nahm die Position von Silvan Hefti ein. Er zeigte eine ansprechende Leistung. In der Defensive ohne grosse Probleme und auch in der Offensive versuchte er sich in Szene zu setzen.

Boris Babic

Der Walenstädter, welcher seinen Vertrag erst kürzlich bis 2023 verlängerte, laboriert immer noch an seiner Kreuzband-Verletzung. Aus diesem Grund stand der Stürmer heute noch nicht auf dem Spielfeld. Auch dem Mannschaftstraining kann der 22-Jährige noch nicht beiwohnen.

Nico Strübi

Sein Vertrag mit dem FCSG wäre in 20 Tagen abgelaufen. Stand heute bleibt uns der dritte Torwart der Espen noch bis Ende Saison, also bis August erhalten. Sein Vertrag wurde bis dahin verlängert. Wie es danach weitergeht weiss man noch nicht. Weil Zeidler für das Testspiel gegen den FC Schaffhausen nur zwei Torhüter ins Aufgebot nahm, musste Strübi von der Tribüne aus den Sieg seines Teams verfolgen.

Nicolas Lüchinger

Fehlt dem FCSG leider noch immer verletzungsbedingt.

Angelo Campos

Der Stürmer scheiterte in der 57. Spielminute nur knapp. Schaffhausens Torwart Saipi konnte den Schuss von Campos gerade noch um den Pfosten lenken. Der Espen-Stürme wirkte wirblig und bereit. Nahm sich vielen Zweikämpfen an und lauerte auf seine Chancen. Leider blieb ein Torerfolg aus.

Armin Abaz

Derzeit trainiert der 18-Jährige Torwart mit der ersten Mannschaft, steht jedoch in der Hierarchie sicherlich noch hinter den Goalis Zigi (Stammkeeper) und Klinsmann (Nummer Zwei). Weil nur zwei Torhüter zum Zug kamen, hatte Abaz keinen Einsatz am gestrigen Abend und stand nicht im Aufgebot.

Daniels Ontuzans

Der zweifache lettische Nationalspieler stand zum ersten Mal im Aufgebot von Peter Zeidler. Er kam jedoch noch nicht zum Einsatz. Der beim FC Bayern München ausgebildete offensive Mittelfeldspieler trainiert derzeit, wie Aleksandar Mladenovic, mit der ersten Mannschaft.

Aleksandar Mladenovic

Der bullige Stürmer aus dem eigenen Nachwuchs kam zu seinem ersten Einsatz im Profi-Team der Espen. Mladenovic, der die letzte Saison noch in der U21 verbrachte, zeigte eine engagierte und unaufgeregte Leistung. Auch seinen Spielwitz konnte der Bündner aus Thusis bereits aufblitzen lassen - der eine oder andere Hackentrick war dabei. Alles in allem eine ansprechende Leistung zum Profidebut.