Neue Freunde, neue Lehrer und weniger Zeit für die Familie. Seit ich den Talent-Campus besuchen darf, geniesse ich umso mehr das Wochenende und die Ferien mit meinen Eltern und Geschwistern. Ich bin in der 7. Klasse und bin der jüngste vom ganzen Campus. Es ist wirklich mega toll hier. Deshalb erzähle ich wie bei mir ein ganz normaler Dienstag ablauft.

Um 6:40 Uhr stehe ich auf, dann frühstücke ich mit meinen älteren Brüdern. Meine Mutter geht schon um 7.00 Uhr aus dem Haus, bis ich also frühstücke, ist sie schon weg. Danach geht mein ältester Bruder. Um 7:18 Uhr kommt mein Bus, die Bushaltestelle ist etwa 15 Minuten von unserem Haus entfernt. Ich nehme also den Bus und fahre bis nach Uzwil. Dort komme ich um 7:30 Uhr an. Schnelles umsteigen ist gefragt, denn mein nächster Zug fährt um 7:34 Uhr ab. Ich nehme dann den Zug bis nach Gossau und dort steige ich wieder in den Bus um. An der Bushaltestelle treffe ich auf Noah, Patrik und Elia, meine Schulkameraden. Wenn wir mit dem Bus in Winkeln angekommen sind, laufen wir zusammen in die Schule.

Morgentraining ist Technik-Training

Am Dienstagmorgen fängt der Unterricht um 8:30 an. Meine erste Lektion ist Deutsch. Danach haben wir eine Lektion Mathematik und dann geht’s schon ins Morgentraining. Ich finde das Morgentraining sehr gut, weil man viel dazu lernt. Dort trainieren wir meist Technik. Dann ist auch schon Mittag. Um 12.30 Uhr gibt es Mittagessen in der Akademie, die ist nicht weit entfernt von der Schule. Wenn wir gegessen haben, dürfen wir noch Pingpong oder Billard spielen. Nach der Mittagspause geht es um halb zwei wieder zurück in die Schule. Da haben wir zuerst eine Lektion Französisch. Danach haben wir eine Lektion Vision. Wenn die Vision Lektion vorbei ist, haben wir eine Lektion Lernlandschaft (LL). In der LL löse ich meine Hausaufgaben oder lerne für die Tests. Zum Schluss der Schule haben wir noch eine Lektion Raum und Zeiten. Wenn die Schule vorbei ist, habe ich noch Training mit meiner Mannschaft. Ich finde das Training in meiner Mannschaft immer das tollste an meinem Tag, weil es immer am meisten Spass macht. Ich bin sehr stolz darauf das ich hier im Campus bin und beim FCSG FE-13 spielen darf.

Mut ist der Schlüssel zum Erfolg

Ich danke auch meiner Familie, dass sie mich beim Fussball aber auch bei der Schule immer unterstützen und dass sie mich nicht gehindert haben, in den Campus zu gehen. Schon seit ich klein bin, ist es mein Traum Fussballprofi zu werden und der FCO Campus ist die perfekte Schule dafür, um näher an meinen Traum zu gelangen. Um eine so grosse Veränderung im Leben, in diesen jungen Jahren, durchzuführen, braucht es sehr viel Mut, deshalb lebe ich nach dem Motto « Zu allem Grossen ist der erste Schritt Mut»!

By Nino Weibel

 
Nino Weibel über sein FCSG-Abenteuer, seine Vorbilder und Träume.