Begonnen hat alles mit fünf Jahren beim FC Sevelen. Ich bemerkte schnell, dass Fussball meine Sportart war. Schon bald kam der Wechsel zum FC Vaduz. Beim ersten Training war ich sehr nervös, da vieles neu für mich war und ich der Jüngste war. Disziplin, Teamgeist, Kritik, Persönlichkeit und meine fussballerischen Fähigkeiten haben mich positiv geprägt. Plötzlich kam die Chance für ein Probetraining beim LFV. Ich nahm meine ganze Kraft zusammen und gab 100 Prozent. Nach mehreren Trainingseinheiten wurde bekannt gegeben, dass ich ein Teil vom Team sein durfte. Jegliche Unterstützung von meinen Eltern und Angehörigen war da. Sei es mich ins Training oder zum Match zu fahren oder mir das Gefühl zu vermitteln, das Richtige zu tun. Dies gab mir Energie und Ausdauer, sodass ich mich in einem Barcelona Camp in Glattbrugg gegen 105 Fussballer beweisen konnte. Nur die elf Besten durften nach Barcelona fliegen und ich gehörte wiederum als Jüngster mit dazu.

Neuer Freundeskreis

Die nächste Veränderung in meinem Leben liess nicht lang auf sich warten. Ich musste meinen kompletten Freundeskreis hinter mir lassen und auf eine Sportschule in Schaan wechseln. Mir machte das nichts aus, denn ich integrierte mich schnell in meine neue Klasse. Der LFV war stets bemüht, mich darin zu unterstützen, mein potenzielles Können auszuschöpfen und er gab mir das Gefühl, ein Leader zu sein. Niederlagen haben mir nie Freude bereitet, aber sie haben mich stärker gemacht.

Träume werden wahr

Nach drei Jahren im LFV und ständigem fussballerischen Kontakt mit St. Gallen schien ich ihnen trotz meinen erst 13 Jahren gut genug für die U15 zu sein. Also stand die nächste Veränderung schon vor der Tür. Ich wechselte nicht nur den Verein, sondern auch die Schule und kam somit in den Campus St. Gallen. Meine Entscheidung stand fest: Ich werde täglich pendeln und nehme 3,5 Stunden in Kauf, um meinen Traum als Fussballprofi näher zu kommen. Momentan spiele ich mit grosser Leidenschaft in der U16. Die ständigen Wechsel und neue Eindrücke in meinem Leben machen mich zu dem Menschen, der ich heute bin.

By Xhan Aliu