Beide sind Nachwuchsnationalspieler der Schweiz und beide spielten während der nun abgebrochenen Spielzeit im U16-Team von Trainer Marco Hämmerli. Mischa Beeli und Federico Crescenti stehen nun jedoch vor einer neuen Herausforderung. Am Montag sind der 16-jährige Verteidiger Beeli und der 15-jährige Mittelstürmer Crescenti mit der U21 des FCSG in die Saisonvorbereitung gestartet. Ein grosser Schritt in Richtung der Verwirklichung ihres grossen, gemeinsamen Traumes: Fussballprofi.

Captain Mischa Beeli

Nach dem Sommer beginnt für Mischa Beeli ein ganz neues Leben. Denn der talentierte Nachwuchsfussballer wird gleich zwei grosse Veränderungen erfahren. Zum einen schliesst er die Oberstufe am FCO-Campus ab und wechselt an die United School of Sports in Winterthur. «Mir ist es wichtig, dass ich alle Trainings besuchen kann. An der United School of Sports in Winterthur kann ich das KV mit Berufsmatura absolvieren und muss fussballerisch nicht zurückfahren», erklärt der Verteidiger.

Dem Fussball weniger Priorität zuzuordnen wird momentan auch kaum möglich sein, da Beeli einen riesigen Schritt in Richtung kybunpark machen konnte. Der 16-Jährige läuft ab sofort für die zweite Mannschaft des FC St.Gallen in der 1. Liga auf. Somit erwartet den jungen Verteidiger per sofort Erwachsenenfussball. Für den Schweizer U-Nationalspieler und Captain der U-16 gilt es nun, sich auf einem ganz neuen Fussball-Level zu beweisen.

Topskorer Federico Crescenti

Selbiges gilt auch für den noch jüngeren Federico Crescenti. Noch ist der Mittelstürmer 15 Jahre alt und doch wird er in Zukunft bereits mit der U21 spielen und trainieren. Der pfeilschnelle Offensivspieler mit österreichischen Wurzeln, der auch bereits in der U17 der Schweizer Nationalmannschaft spielt, wird versuchen die Goalgetter-Rolle im Team von Brunello Iacopetta zu übernehmen. Denn ein solcher fehlt in der U21 derzeit. Top-Torschütze im aktuellen U21-Kader, ist mit drei Treffern Verteidiger Roger Pfyl.

Dass Crescenti die Rolle des Torschützen absolut beherrscht, zeigt er beispielsweise eindrücklich in der Vorrunde der nun abgebrochenen Saison. Mit 24 Treffern ist er nicht nur der ganz klare Top-Torjäger der St. Galler U16, auch in der ganzen Liga stand er an der Spitze – mit Abstand.