Mehrere Vereine des Ostschweizer Fussballverbandes (OFV) haben bereits Corona-Fälle zu beklagen und mussten in Quarantäne. So zum Beispiel der FC Rotmonten, der FC Niederwil, FC Altstätten, FC Gossau oder der FC Montlingen. Somit kommt es bereits zum Start der Amateur-Ligen zu Spielverschiebungen. Mit dem Start der Meisterschaften dürfte es zu weiteren Ansteckungen zwischen den Teams kommen.

Wie das Online-Portal FM1Today berichtet, rechnet auch der OFV-Präsident Stephan Häuselmann mit weiteren Ansteckungen: «Ich gehe davon aus, dass die Ansteckungen erst im Spätherbst wieder abflachen werden.» In diesem Zusammenhang erwartet der Fussballfunktionär Anpassungen im Regelwerk, so dass die Saison abgebrochen werden könnte und man Klarheit darüber hat, was das für die Meisterschaft heissen würde. Häuselmann meint: «Ein Saisonabbruch ist möglich.» Eine Wertung der Saison wäre diesmal aber wahrscheinlicher als eine Annullierung, wie anfangs dieses Jahres.

Auch der FCO wäre betroffen

Stephan Häuselmann sieht jedoch zuversichtlich in die Zukunft: «Wir wollen Fussball ermöglichen und nicht verhindern.» Jedoch erklärt er auch, dass es nur solange funktionieren kann, wie man Ausweichtermine für Spiele finden kann. Somit hängen bereits vor dem Saisonstart dunkle Wolken über dem Ostschweizer Amateurfussball.

Da auch die meisten FCO-Mannschaften dem OVF angeschlossen sind, dürfte ein vorzeitiger Saisonabbruch auch die Nachwuchsteams betreffen. Dennoch sollte noch nicht das schlimmste angenommen werden. Bis jetzt haben sich alle betroffenen Teams vorbildlich Verhalten und konnten so grösseren Schaden vermeiden.