Die Jungs von Trainer Marco Hämmerli gingen mit dem Ziel auf den Platz den Gegner mit Kampf und Spiel zu dominieren. Der Plan funktionierte zu Beginn gut, schon in der 16. Minute konnte das Heimteam in Führung gehen. Als Torschütze konnte sich Fabio Solimando auszeichnen. Nur zwei Minuten später folgte die spielentscheidende Szene, die das Spiel kippen liess. Nach einer Ecke für Wettswil-Bonstetten konnten die jungen Espen nur ungenügend in die Füsse von Milos Grujicic klären. Dessen Schuss wehrte Alessandro Mauriello mit der Schulter ab, worauf der Schiedsrichter die rote Karte zückte und auf Penalty entschied. Die sich bietende Chance nutzte Fabio Peter zum Ausgleich.

Abaz-Ausrutscher führt zum 1:2

Zehn Minuten vor der Pause kam es noch dicker für die St.Galler. Torhüter Armin Abaz wollte einen langen Ball klären, glitt aber aus und ermöglichte so Ronnie Aeberli zum 1-2 einzuschieben. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff fiel ein weiteres Tor für die Gäste. Nach einer strittigen Szene im Strafraum des FCWB – ein Foul an Patrick Sutter hätte durchaus als Penalty würdig eingestuft werden können – lancierten die Zürcher einen Konter, den Nicolas Schneebeli zum 1-3 veredeln konnte.

Kämpfen bis zum Schluss

Die St.Galler kamen gut aus der Pause und drängten auf den Anschlusstreffer. Eine numerische Unterzahl war in dieser Phase nicht zu erkennen. Doch leider war es das Gästeteam, das ein weiteres Tor – nach einem Freistoss – erzielte. Eine halbe Stunde vor Abpfiff war die Entscheidung somit definitiv gefallen. Den jungen St.Gallern kann aber zugute gehalten werden, dass sie in keiner Phase des Spiels den Kopf hängen liessen und bis zum Ende der Partie aufopferungsvoll gekämpft haben. (se)