Die Nationalliga A der Frauen startet in ein neues Zeitalter. Erstmals in der Geschichte der obersten Frauenliga hat diese einen Liga-Sponsor und geht mit dem Namen "AXA Women’s Super League" in die neue Saison. Das Eröffnungsspiel zur Saison 2020/21, welches jeweils vom Schweizer Fussballverband promotet wird, bestreiten die FC St.Gallen-Staad Frauen und der Grasshopper Club aus Zürich. Für dieses Spiel sind 1’000 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen, wovon 600 Tickets in den Vorverkauf gelangen. Das Heimspiel der Damenmannschaft wird basierend auf dem Schutzkonzept und den Vorgaben der SFL und dem SFV durchgeführt. Das Spiel wird ausserdem auf SRF2 live übertragen.

Einige Änderungen im Kader

Mit Lena Göppel (USA-Studium), Marcia Andrade (Pause), Janine Koretic (Team Vorderland), Jessica Schärer (Wechsel zu GC), Eleni Rittmann (Ziel unbekannt) und Patricia Willi (Rücktritt) stehen Zwyssig gleich sechs Akteurinnen nicht mehr zur Verfügung. Dafür gelang es der sportlichen Führung um Patricia Willi und Sandra Egger Victoria Bischof zurück aufs Espenmoos zu holen. Zudem wird der Kader mit einigen Nachwuchsspielerinnen aufgefüllt. Die Förderung der eigenen Nachwuchstalente ist nicht neu, wird aber nun intensiver umgesetzt.

Wiedersehen auf der Trainerbank

Beim Saisonauftakt kommt es zum Wiedersehen von FC St.Gallen-Staad-Trainer Marco Zwyssig und GC-Chef Sascha Müller. Gemeinsam feierten sie als Spieler mit dem FCSG im Jahr 2000 den Meistertitel. Zwyssig ist bereits zum zweiten Mal Cheftrainer der Ostschweizerinnen, Müller hingegen gibt sein Debüt auf dem Trainerstuhl der Zürcherinnen. Mit Ana Maria Markovic, Jessica Schärer und Sarah Umiker stehen auch drei neue Spielerinnen im Team der „Hopperinnen“. Flavia von Känel wechselt nach Luzern und Noa Schärz beendet berufsbedingt ihre Karriere. (pd)