Momentan läuft es beim FCSG wie vor dem Corona-Unterbruch. Auch wenn nun zwei Spiele hintereinander nicht gewonnen werden konnten, grüssen die Espen vom Leader-Thron. Einen grossen Anteil an dieser hervorragenden Leistung haben auch die Eigengewächse in den Reihen von Trainer Peter Zeidler.

Dass die Espen auch Ausfälle von Stammkräften wie Hefti und Görtler kompensieren können, hat die Mannschaft in Genf bewiesen. Dazu hat sich wohl ein Eigengewächswohl auch längerfristig für die Stamm-Elf empfohlen – Betim Fazliji.

Betim Fazliji:

Was für eine Debut-Saison des Rheintalers. Seine Bilanz ist mehr als bemerkenswert, denn nun stand er bereits während 20 Spielen dieser Saison auf dem Platz und hat noch nie verloren. Mit «Glücks-Betim» auf dem Spielfeld gewinnen die Espen 17 Partien und spielen deren drei unentschieden. Dennoch kann man nicht von Glück sprechen, denn Fazliji hatte auch gestern grossen Anteil am Punktgewinn in Genf.

Betim Fazliji lief in der Innenverteidigung auf und liess dort niemanden durchkommen. Er war meist Herr der hohen und flachen Bälle, gewann fast alle Zweikämpfe und liess die Grenats beinahe verzweifeln. Eine tolle Leistung des jungen Spielers aus dem eigenen Nachwuchs.

Leonidas Stergiou:

Gewohnt gute Leistung vom 18-jährigen Innenverteidiger. Leonidas Stergiou spielt auf höchstem Schweizer Fussballniveau, also ob er nie was anderes gemacht hat. Mit seinem intelligenten Stellungsspiel, seiner Schnelligkeit und seiner Zweikampfstärke ist am Innenverteidiger kaum ein Vorbeikommen. Stergiou ist in seinem jungen Alter bereits der Chef in der Innenverteidigung und untermauert das stets mit guten Leistungen.

Alessandro Kräuchi:

Zweiter Einsatz in der Start-Elf für das 22-jährige Eigengewächs. Er kommt lief für den gesperrten FCSG-Captain Silvan Hefti auf, der gegen den FC Lugano seine vierte gelbe Karte gezeigt bekommen hat und aus diesem Grund gegen die Grenats gesperrt war.

Kräuchi macht auf der rechten Aussenbahn ein sehr ordentliches Spiel. Der Verteidiger kann in der Offensive und auch in der Defensive seine Akzente setzen, muss jedoch in der Startphase froh sein, dass Schiedsrichter Fedayi San nicht auf den Penaltypunkt zeigte. Ansonsten hatte er das Spielgeschehen und Gegenspieler Kastriot Imeri gut unter Kontrolle. Eine klare Steigerung im Vergleich zu seiner Leistung bei seinem Start-Elf-Debut.

Tim Staubli:

Kurz nach der Wiederaufnahme der Saison kam Staubli öfters zu Einsätzen. In den letzten Partien musste der Mittelfeldakteur jedoch die Spiele von der Bank aus verfolgen. In Genf kam Staubli wieder zum Einsatz. In der 71 Spielminute kam er für Victor Ruiz auf den Platz und half dabei das Unentschieden über die Zeit zu bringen. Das Eigengewächs fiel weder auf noch ab in den 20 Minuten, die er auf dem Feld stand.

Angelo Campos:

Der junge Bündner kam seit dem Re-Start noch auf keine Spielminute. In Genf stand der junge Stürmer endlich wieder einmal im Aufgebot von Trainer Peter Zeidler. Dennoch muss sich der Bündner noch gedulden. In der Offensive brachte Peter Zeidler Andre Ribeiro und Axel Bakayoko, womit Campos die volle Spieldauer auf der Bank platznehmen musste.