Der Bundesrat hat vergangene Woche entschieden, dass ab dem gestrigen Montag wieder Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen stattfinden dürfen. Dies hat zur Folge, dass die Geisterspiele im Schweizer Profifussball, keine richtigen Geisterspiele mehr sind. Zieht man alle Personen, wie Spieler, Staff, Vereinsmitglieder, Medien- und Fernsehschaffende vom genehmigten Kontingent ab, so dürfen jeweils ca. 750 Fans ins Stadion. Die Schutzkonzepte sind jedoch trotz der Lockerung strikt zu beachten.

Stimmung machen von der Tribüne

Die Stimmung kehrt somit zurück ins Stadion – also zumindest ein Teil der Stimmung. Fanrufe werden zuhören sein, denn 750 Fans können bereits ziemlich laut sein. Wer also ins Stadion darf, weil er oder sie zu den Glücklichen der Ticket-Verlosung gehörten, sind angehalten aus voller Inbrunst ihr Team anzufeuern und es 90 Minuten lang zum Sieg zu tragen.

Wie die neue Realität in den Stadien der Schweiz aussieht, welche Vorkehrungen umgesetzt wurden, erklärt uns Dani Wyler, Medienchef des FC Wil 1900, vor Ort im Wiler Bergholz.

 
Das neue Stadion-Erlebnis erklärt uns Dani Wyler.